Die junge deutsche Sopranistin Eva Zalenga ist Preisträgerin des 49. Bundeswettbewerb für Gesang 2020 in Berlin sowie Gewinnerin des internationalen Gesangswettbewerbs 2020 der Kammeroper Schloss Rheinsberg.

 

In der Spielzeit 2019/2020 gehörte sie dem Ensemble des Theater St. Gallen (Schweiz) an, wo sie als Zweite Nymphe in Dvořáks "Rusalka" unter der Leitung von Chefdirigent Modestas Pitrenas ihr Hausdebut gab. Es folgten hier u.a. in Neuproduktionen Leaena in Offenbachs "Die schöne Helena" und La Feé in Viardots "Cendrillon". 2018 debütierte sie an der Oper Leipzig als Gräfin Ceprano in Verdis "Rigoletto" und gastierte am Theater Nordhausen sowie am Theater Dessau in der Rolle des Sesto in Händels "Giulio Cesare". In Zusammenarbeit mit der Philharmonie Dresden sang sie die Titelpartie in Arriagas "Die arabische Prinzessin" und war in den Spielzeit 2017/2018 sowie 2018/2019 an der Staatsoperette Dresden als Papagena in Mozarts "Die Zauberflöte" und Barbarina in Mozarts "Le nozze di Figaro" zu erleben. Ihr Operndebüt gab sie 2016 als Papagena in Mozarts "Die Zauberflöte" an den Landesbühnen Sachsen.

 

Im Zuge ihrer regen Konzerttätigkeit war die junge Sopranistin bereits als Solistin im Kulturpalast Dresden sowie im Königsberger Dom in Kaliningrad (Russland) zusammen mit der Philharmonie Dresden zu erleben. Zudem wird sie 2021 in Francks "Panis angelicus" in Dornbirn sowie in Fauré's "Requiem" zu hören sein.

 

Eva Zalenga wurde in Biberach (Baden-Württemberg) geboren und erhielt bereits in frühen Jahren ihren ersten Gesangsunterricht. Im Alter von 14 Jahren sammelte sie erste solistische Konzerterfahrungen und war Preisträgerin bei „Jugend musiziert“. Sie begann ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule in Dresden bei Prof. Edward Randall sowie KS. Olaf Bär und setzte ihr Studium im Master an der Musikhochschule in Leipzig bei Prof. Caroline Stein fort. Ihre Ausbildung ergänzen Meisterkurse bei Vesselina Kasarova, Rudolf Piernay, Christine Schäfer und Hedwig Fassbender.

 

Außerdem ist sie 2020 Stipendiatin der Lotte Lehmann Akademie sowie der Hermann Haake Stiftung, wurde 2019 mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet, 2017 mit dem Förderpreis der Internationalen Sächsischen Sängerakademie und erhielt 2016 ein Stipendium der Talentschmiede Dresden.