Die junge deutsche Sopranistin Eva Zalenga gibt ihr Debüt an der Deutschen Oper Berlin als Adele in Die Fledermaus und ist derzeit Ensemblemitglied am Theater Regensburg, wo sie u. a. in der Partie der Susanna (Le nozze di figrao), der Adele (Die Fledermaus) sowie der Sophie (Werther) zu hören ist. Beim Queen Sonja Competition 2021 war sie eine von wenigen weltweit auserwählten Teilnehmerinnen und vertrat Deutschland.

 

Im Mai 2021 gab sie ihr Debüt am Staatstheater Hannover und ist zudem als Preisträgerin des 49. Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin sowie als Gewinnerin des internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg hervorgegangen. In der Spielzeit 19/20 gehörte sie dem Ensemble des Theater St. Gallen an und war zudem an Häusern wie der Oper Leipzig, der Staatsoperette Dresden, dem Theater Nordhausen, den Landesbühnen Sachsen und dem Theater Dessau solistisch verpflichtet.

 

Eine große Leidenschaft gilt dem Liedgesang den sie intensiv zusammen mit der Pianistin Doriana Tchakarova verbindet. Im Zuge ihrer regen Konzerttätigkeit war sie als Solistin im Kulturpalast Dresden sowie im Königsberger Dom in Kaliningrad (Russland) zusammen mit der Philharmonie Dresden zu erleben und gab 2021 ihr Konzertdebüt in Dornbirn (Österreich). 

 

Eva Zalenga wurde in Biberach (Baden-Württemberg) geboren und erhielt bereits in frühen Jahren ihren ersten Gesangsunterricht. Im Alter von 14 Jahren sammelte sie erste solistische Konzerterfahrungen und war Preisträgerin bei „Jugend musiziert“. Sie begann ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule in Dresden bei Prof. Edward Randall sowie KS. Olaf Bär und setzte ihr Studium im Master an der Musikhochschule in Leipzig bei Prof. Caroline Stein fort. Ihre Ausbildung ergänzen Meisterkurse bei Vesselina Kasarova, Rudolf Piernay, Christine Schäfer und Hedwig Fassbender.

 

Die Sopranistin ist Stipendiatin der Lotte Lehmann Akademie, der Talentschmiede Dresden sowie der Hermann Haake Stiftung. Sie erhielt den Förderpreis der Internationalen Sächsischen Sängerakademie und wurde mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet.